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Plattform

Wie Software, Hardware und Integrationen bei Mardu zusammenspielen

Die Plattform ist die Klammer zwischen Software, Hardware, Integrationen und Produkten.

Hier wird sichtbar, wie aus Identität, Regel und lokaler Entscheidung ein belastbarer Betriebsablauf wird. Nicht als abstraktes Architekturdiagramm, sondern so, wie Werkstätten, Makerspaces, Labore und Hochschulumgebungen tatsächlich organisiert werden müssen.

mardu Hardware im Werkstattkontext

Gesamtlogik

Vom Nutzer bis zur lokalen Freigabe läuft alles durch dieselbe Plattformlogik

Sicherheit darf kein Widerspruch zur freien und kreativen Entfaltung sein. Die Plattform erklärt nicht nur einzelne Funktionen. Sie zeigt den Weg von der Person über die Regel bis zur tatsächlichen Freigabe an Tür, Tor oder Maschine.

  • Software steuert Personen, Qualifikationen und Regeln. SSO-Anbindungen sind projektabhängig; die UniNow-Anbindung ist geplant.
  • Hardware setzt diese Entscheidungen lokal, kabellos und verlässlich um
  • Integrationen und Produkte machen daraus ein belastbares Projektbild – ideal für Makerspaces und Hochschulen

Drei Ebenen, ein System

  • Software

    WebQ verwaltet Nutzer, Rollen, Qualifikationen, Regeln und Nachweise. Integrationen via API möglich.

  • Hardware

    Zugriffspunkte, Gateways und Maschinenanbindung setzen Freigaben vor Ort um. Je nach Gerät und Standort über IP500 oder BLE.

  • Integrationen & Produkte

    Bestehende Systeme und passende Komponenten werden in ein gemeinsames Setup übersetzt.

Kernfunktionen, die sich im Alltag auszahlen

Mardu prüft hinterlegte Freigaberegeln. Erforderliche Aufsicht wird dadurch nicht ersetzt. Diese Blöcke zeigen, welche Rolle die Plattform im Zusammenspiel mit Hardware, Integrationen und realen Betriebsabläufen (z.B. Makerspaces) übernimmt.

Freigaben nach gültiger Qualifikation

Verfügbar

Berechtigungen sind personenbezogen, nicht geteilt. Einweisungen werden bei jedem Maschinenstart oder Zutrittsversuch aktiv überprüft.

Macht hinterlegte Einweisungen zu einer prüfbaren Freigabebedingung.

Freigaben nach vereinbarten Regeln

Verfügbar

Geregeltes Arbeiten auch am Wochenende oder am Abend. Nur Nutzer mit einer gültigen Freigabe können Maschinen starten oder Räume betreten.

Erforderliche Aufsicht und betriebliche Schutzmaßnahmen bleiben Aufgabe des Betreibers.

Kabellose Vernetzung (IP500 & BLE)

Projektabhängig

IP500 und BLE ermöglichen kabellose Anbindungen. Reichweite und Funkabdeckung werden für den jeweiligen Standort geprüft.

Nachrüstung und Rückfallebenen werden passend zu Gebäude und Ressource festgelegt.

Campus-Anbindung mit UniNow

Geplant

Die Anbindung der Campus-App UniNow steht auf der Roadmap. Sie gehört noch nicht zum verfügbaren Funktionsumfang.

Bestehende SSO- und API-Schnittstellen prüfen wir separat für dein Projekt.

Volle Übersicht für die Leitungsebene

Verfügbar

Protokolle, Maschinenzustände und Zugriffsrechte sind auf einen Blick einsehbar. Die Übersicht unterstützt die Koordination des Betriebs.

Unterstützt interne Nachweise; ersetzt keine vorgeschriebene Aufsicht.

Digitale Identifikation via App oder NFC

Projektabhängig

Nutzer authentifizieren sich wahlweise per Smartphone (QR-Code / App Key), per NFC-Tag oder Smartcard direkt am Gerät.

Flexible Handhabung für feste Teams oder wechselnde Semesterrollen.

Kabellose Vernetzung passend zum Standort

Je nach Anforderung kommen IP500 oder BLE zum Einsatz. Funkabdeckung, kompatible Geräte und das Verhalten bei Störungen prüfen wir für den jeweiligen Standort.

IP500: Vernetzung für Industrie und Bestand

IP500 nutzt ein Dualband-Mesh mit Sub-GHz und 2,4 GHz. Geeignete Geräte und die Funkplanung werden anhand der Gebäude- und Betriebsbedingungen ausgewählt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

  • Funkplanung für Altbauten, Werkstätten und Industriegebäude
  • Alternative Übertragungswege im Dualband-Mesh
  • Gerätespezifische Nachweise und Anforderungen im Projekt prüfen
  • Einsatz in Pro-Geräten: Gateway Pro, Access Point Pro, Smart Akteur Pro

Bluetooth LE: Der effiziente Standard

Bluetooth Low Energy (BLE) vernetzt kompatible Geräte in kompakten Installationen. Die erreichbare Distanz hängt von Geräten, Hindernissen und Funkumgebung ab.

Vorteile & Anwendungsbereiche

  • Funkabdeckung vor Ort prüfen
  • App Key abhängig von kompatiblen Geräten und Einrichtung
  • Kosteneffizient für Standard-Werkstätten und Vereinsräume
  • Einsatz in Standard-Geräten: Gateway, Access Point, Smart Akteur, Schließzylinder

Systemblick

Drei Blickwinkel auf dasselbe System

Die Plattform wird erst dann verständlich, wenn Software, Regeln und technische Infrastruktur gemeinsam betrachtet werden.

Software (WebQ)

Nutzer, Rollen und Qualifikationen zentral steuern.

Hier pflegst du Berechtigungen und Einweisungen digital. Das System prüft diese in Echtzeit und übersetzt sie in echte Freigaben an den Maschinen.

WebQ Oberfläche mit Benutzerverwaltung und zentralem Überblick
Regelwerk

Verantwortung und Nachweise sicher dokumentieren.

Zeitfenster, Bedingungen und Protokolle werden transparent erfasst. Die Dokumentation unterstützt betriebliche Nachweise. Erforderliche Aufsicht, Gefährdungsbeurteilungen und Schutzmaßnahmen bleiben beim Betreiber.

WebQ Oberfläche mit Zugriffsprotokollen und nachvollziehbaren Ereignissen
Infrastruktur

Geräte und Zutrittspunkte im Blick behalten.

Gateways und Access Points setzen die Rechte lokal um. Das Verhalten bei Serverausfall oder Störungen und geeignete Rückfallebenen werden je Ressource festgelegt.

WebQ Oberfläche mit Zutrittspunkten und verwalteten Geräten

Nächster Schritt

Die Plattform macht erst im Projektkontext wirklich Sinn.

Wenn du klären möchtest, welche Software-, Hardware- und Produktkombination zu deinem Betrieb oder Makerspace passt, gehen wir das gemeinsam durch.